Tag 2: Genua und Umgebung

Um fünf Uhr morgens scheint unsere Nacht vorüber. Lucia ist kaum zu beruhigen. Als wir sie nach einer halben Stunde (oder mehr) davon überzeugen können, dass doch alles in Ordnung ist schlafen wir alle drei erneut ein und erwachen erst (man halte sich fest) um zehn Uhr. Diesen Rekord werden wir wohl so schnell nicht mehr brechen.

Nach dem wir uns bei einem vorzüglichen Frühstück mit italienischem Kaffee, geräuchertem Kochschinken und delikater Süßspeise gestärkt hatten wollten das Umland von Genua erkunden. Dies war zum einen dem Umstand geschuldet, dass wir gestern gefühlt ganz Genua zu Fuß erkundet hatten und zum anderen, dass uns die Parkgebühren 30€ gekostet hätten. Es war also billiger und spannender mit dem Auto einen Tagesausflug zu machen. Gesagt getan, mit dem Auto ging es die Küstenstraße entlang bis Rapallo. Eigentlich noch weiter, es lockten die verträumten buchten, doch die Carrabinieri, eine dubiose Sperrung der Straße und ein Italiener bevorzugendes Auswahlsystem bei der Durchfahrt haben uns die Lust verdorben weiter zu erkunden. Wir gaben uns sozusagen mit einer Weinbar mitten am Hang und bestem Blick über die Bucht von Genua zufrieden. Auch hier gab es zu einem vorzüglichem Wein ebenso vorzügliche Apetizer. Wir genossen (wieder mit einem Gang mehr als geplant) Geschmack, Stimmung sowie Land und Leute. Im Anschluss ging es, die kleinen Straßen um Genua erkundend zurück in die Stadt und zum Hotel. Das Auto konnten wir unfassbarer Weise genau auf die gleiche Lücke stellen, genau zwischen die selben Autos die wir morgens hinter uns gelassen hatten. Dann ging es auf der Suche nach Nahrung wieder zu Fuß in die Altstadt von Genua.

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